Böschungssicherung Degen Damm, A2 Südautobahn

Niederösterreich, Österreich
Auftraggeber: 
Amt der NÖ Landesregierung
Leistungen: 
Statisch-konstruktive Planung/Prüfung
Detailplanung
Projekttyp: 
Competence Center: 
CC Ingenieurtiefbau

Beim Degen Damm handelt es sich um einen Lehnendamm im Bereich der A2 aus dem Jahre 1983.

Im Zuge der Herstellung des Dammes und im Jahr 1985 traten Hangbewegungen auf, die Sicherungsmaßnahmen erforderlich machten. Im Frühjahr 2000 traten Fahrbahnrisse auf, die zu weiteren Erkundungen und Messungen führten. Um der Gefahr weiterer Rutschungen und Bruchbildungen entgegenzuwirken, wurden in einer gutachterlichen Stellungnahme von Prof. Heinz Brandl Hangsicherungsmaßnahmen vorgeschlagen.

Aufgrund der bis zu 45° von den Dammprofilen abweichenden Falllinie des Hanges wurden zur Böschungssicherung kreisförmige Brunnen mit Tiefen bis zu 55 m vorgesehen. Im Kernbereich der Rutschung befinden sich die Brunnen in einem Abstand von 10 m und im Randbereich wird dieser Abstand bis zu 20 m vergrößert. Die Einflussbreite der Belastungen für einen Brunnen wurde bis auf maximal die 3-fache Brunnenbreite angesetzt, sodass gemäß dem gewählten Brunnendurchmesser letztlich der gesamte Hang hinsichtlich der Belastung berücksichtigt wurde.

Projekt Infoblatt: