Ausbau Sopron–Deutschkreutz

Ungarn – Österreich
Auftraggeber: 
BMVIT
Leistungen: 
Begleitende Kontrolle
Projekttyp: 
Competence Center: 
CC Projektmanagement Infrastruktur

Die Erreichung des Mittelburgenlandes auf der Schiene ist nur über ungarisches Staatsgebiet möglich. Diese – historisch begründete – ungünstige Lage wurde zusätzlich erschwert dadurch, dass der den ÖBB gehörende Streckenabschnitt über längere Zeit vernachlässigt wurde. Um die Bahn für den Pendlerverkehr attraktiver zu machen, musste die Gemeinde Deutschkreutz mittels einer durchgehenden Verbindung an Wien angebunden werden. Im Zuge der dazu erforderlichen Elektrifizierung der Strecke wurde eine Generalsanierung mit Geschwindigkeitsanhebung vorgenommen.

Das Projekt beinhaltete unter anderem die Erneuerung von 25 km Oberbau mit teilweiser Sanierung des Unterbaues, die Errichtung einer Fahrleitungsanlage sowie die Erneuerung der veralteten Sicherungsanlagen in den Bahnhöfen Harka (Ungarn) und Deutschkreutz (Österreich). Erschwerend wirkte sich die grenzüberschreitende Abwicklung aus (Sprache, Behördenzuständigkeit, Bahnstromsysteme, etc.).

Projekt Infoblatt: