Carina Wittberger
Kann man Ingenieurwesen und Nachhaltigkeit verbinden? Ja, kann man! Carina Wittberger zeigt uns, wie sie als Statikerin nicht nur komplexe internationale Infrastrukturprojekte abwickelt, sondern auch Studierende als Ziviltechniker der Zukunft ausbildet, Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Bauwesen vorantreibt und ganz nebenbei noch jede Menge Spaß und Energie im Team verbreitet.
Fokus am Morgen
7:15 Uhr. Heute bin ich, wie meistens, früh im Büro und genieße noch die ruhige Arbeit, bevor es richtig losgeht. Am Vormittag stehen diverse Meetings an: interne Abstimmungen, Gespräche mit Auftraggebern oder ARGE-Partnern. Dazwischen arbeite ich an meinen Projekten – ich erstelle Statiken, Leistungsverzeichnisse, mache Massenermittlungen, Kostenschätzungen oder prüfe Pläne. Oft laufen dabei viele Fäden bei mir zusammen, weil ich Inputs von verschiedenen Kolleg:innen sammle und alles zu einem Gesamtbild zusammensetze.
Die Zeit verfliegt – um 11:30 Uhr geht es zum vereinbarten Mittagessen mit meinen Kolleg:innen. Wenn ich im Büro bin, gehe ich fast jeden Tag mit Kolleg:innen aus anderen Bereichen essen. Das gehört für mich fix dazu – nicht nur, um kurz abzuschalten, sondern auch, weil dieser Austausch extrem wertvoll ist.
Mehr als klassische Projektarbeit
12:30 Uhr. Am Nachmittag widme ich mich zunächst wieder meinen Projekten, kläre offene Fragen und stimme mich mit Kolleg:innen ab. Besonders wichtig ist dabei der regelmäßige Austausch mit unseren deutschen Kolleg:innen. Gleichzeitig versuche ich, mir bewusst Zeit für konzentrierte Aufgaben zu schaffen – den Donnerstag halte ich dafür nach Möglichkeit frei.
Neben der Projektarbeit übernehme ich weitere Rollen: Als Team Lead begleite ich meine Mitarbeiter:innen und trage zusätzliche Verantwortung. Außerdem engagiere ich mich im FCP Mentoring und unterrichte an der Universität für Bodenkultur am Institut für Konstruktiven Ingenieurbau. Heute stehen daher auch noch einige Arbeiten zur Korrektur an.
Ein weiterer Schwerpunkt ist meine Arbeit für die KliNa®-Initiative. Aus persönlicher Überzeugung setze ich mich dort für Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Bauwesen ein. Gemeinsam mit dem Kernteam organisiere ich seit mittlerweile fünf Jahren den KliNa Tag. Heute stimme ich dafür letzte Informationen mit unseren Speaker:innen ab.
Zitat 1
Zwischen Routine und Neuen Erfahrungen
Mein Arbeitstag endet meist gegen 17:30 Uhr, freitags oft etwas früher. Gerade die Abwechslung zwischen Projektarbeit, Führungsverantwortung, Wissensvermittlung und Nachhaltigkeit macht meinen Alltag besonders.
Was FCP für mich auszeichnet, ist vor allem das Team. Trotz der unterschiedlichen Persönlichkeiten funktioniert die Zusammenarbeit unkompliziert und auf Augenhöhe. Diese Mischung aus Zusammenhalt, persönlicher Entwicklung und abwechslungsreichen Aufgaben ist der Grund, warum ich seit sieben Jahren gerne bei FCP arbeite.