Vom Zivilingenieurbüro zum internationalen Ingenieurunternehmen
Vor mehr als 65 Jahren von BR Kurt Wenzel gegründet, ist FCP heute eines der größten und renommiertesten Ingenieurbüros Österreichs. Mit über 400 Mitarbeitenden an mehreren Standorten in Europa verbinden wir Ingenieurtradition mit technologischer Innovation – und gestalten Infrastruktur, die Generationen überdauert.
Brücken, Verkehrswege, Kulturbauten, digitale Planungsmethoden – FCP steht für Qualität, Verlässlichkeit und den Mut, neue Wege zu gehen.
Durch diese Milestones sind wir was wir sind
Durch diese Milestones sind wir was wir sind
2026
Wo stehen wir heute?
FCP steht auf einem starken Fundament — fachlich, international und menschlich. Mit mehr Umsatz und Bekanntheit als je zuvor, einer breiten Führungsebene und einem einzigartigen Teamgeist blickt das Unternehmen entschlossen in die Zukunft. 65 Jahre nach der Gründung durch Kurt Wenzel ist aus drei Mitarbeitenden ein internationales Ingenieurunternehmen geworden — und die Geschichte wird weitergeschrieben.
2024–2025
Transformation und Wachstum
Die Geschäftsleitungsebene wächst auf 16 Personen — ein Zeichen für die gestiegene Komplexität und Ambition des Unternehmens. Gleichzeitig beginnt FCP, seinen Purpose bewusst zu formulieren: Wofür stehen wir? Was treibt uns an? Diese Fragen werden zum gemeinsamen Projekt der gesamten Organisation. Einen erfolgreichen Abschluss findet auch das Projekt Koralmbahn nach über drei Jahrzehnten Beteiligung. Zudem überschreitet FCP erstmals die Marke von 400 Mitarbeitenden.
2021–2023
Verantwortung in unsicheren Zeiten
Günther Achs und Joachim Lanschützer werden 2021 in die Geschäftsführung aufgenommen. Nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs 2022 handelt FCP solidarisch: Eine Wohnung wird für eine Geflüchtetenfamilie angemietet, Mitarbeitende spenden für Einrichtung und Hilfsorganisationen.
Mit dem ersten KliNa Tag 2022 bekennt sich FCP klar zu seiner Verantwortung als Ingenieurbüro für aktiven Klimaschutz. Highlights sind 2021 die Auszeichnung mit dem buildingSMART Award und 2023 wird die DPU® (Digitale Projektumgebung) als verkaufbare Dienstleistung lanciert.
2020
COVID-19 und Resilienz
Als im März 2020 der erste Lockdown eintritt, stellt FCP den Betrieb innerhalb weniger Tage vollständig auf Homeoffice um. Trotz globaler Rezession bleibt das Unternehmen durch laufende Großprojekte stabil. Mit dem Start der KliNa-Initiative verankert FCP das Thema Klimaschutz erstmals strukturell im Unternehmen. Gleichzeitig blickt FCP nach vorn: Mit der Einführung eines eigenen Innovation Managers verankert das Unternehmen Innovationsmanagement als festen Bestandteil seiner Strategie.
Damit der Zusammenhalt trotz räumlicher Distanz nicht leidet, wird die Firmenweihnachtsfeier digital abgehalten — und der Digital Engineering Day per Livestream ausgestrahlt. Dafür richtet FCP eigens ein kleines Fernsehstudio ein.
2016–2019
Wachstum, Strategie und neue Standorte
Ende 2016 zieht FCP aufgrund der wachsenden Mitarbeiterzahl an den neuen Standort in die Marxergasse. Im Rahmen eines strukturierten Strategieprozesses entsteht erstmals eine gemeinsam erarbeitete Firmenvision. Zudem wird der deutsche Markt gezielt ausgebaut — durch die Gründung von FCP Ingenieure Deutschland in Berlin sowie die Übernahme von FCP IBU in Essen. Wolf-Dietrich Denk, langjähriger Mitarbeiter bei FCP, wird in die Geschäftsführung aufgenommen. Ein Highlight dieser Jahre ist die Auszeichnung des ÖAMTC Mobilitätszentrums mit dem European Concrete Award 2018.
2013–2015
Digitalisierung und gesellschaftliche Haltung
Während Building Information Modelling branchenweit noch diskutiert wird, veranstaltet FCP 2013 bereits eine erste eigene BIM-Konferenz. Die ÖAMTC-Zentrale wird vollständig BIM-basiert geplant — Digitalisierung ist keine Ergänzung mehr, sondern strategische Kernkompetenz. 2015 gestaltet FCP im Auftrag der MA 33 die Wiener Ampelpärchen anlässlich des Eurovision Song Contests. Sie werden weltweit medial aufgegriffen und zum Symbol für Offenheit.
2008–2012
Wachstum trotz Gegenwind
Als die globale Finanzkrise 2008/2009 weite Teile der Branche trifft, erweist sich FCP durch ein solides Projektportfolio und eine stabile Unternehmensführung als widerstandsfähig — und wächst in dieser Phase auf knapp 200 Mitarbeitende. Christian Nüssel wird 2010 Teil der Geschäftsführung.
Zu den prägenden Projekten dieser Jahre zählen das LKH Klagenfurt, die neue Wirtschaftsuniversität Wien und die VDE-8-Bahnstrecke in Deutschland.
2000–2007
Aufbruch ins neue Jahrtausend
Mit 94 Mitarbeitenden ist klar: Wachstum verlangt nach kollektiver Führung. Christian Eckerdorfer, Walter Nemeth, Dieter Pichler und Robert Schedler übernehmen Führungsverantwortung und erweitern die Geschäftsführung.
FCP übernimmt Generalplanung und Bauaufsicht für die neue Messe Wien — ein Großprojekt, das die gewachsene Leistungsbreite des Unternehmens eindrucksvoll unter Beweis stellt. Mit der Projektsteuerung des Wiener Hauptbahnhofs, eines der größten Mobilitätsprojekte in der Geschichte Österreichs, folgte 2005 ein weiteres Großbauprojekt.
1995-1999
Gründung FCP ZT GmbH
Die FCP Fritsch, Chiari & Partner ZT GmbH wird offiziell gegründet, neue Partner erweitern das Führungsteam. Zu den Meilensteinprojekten zählen der Lainzer Tunnel sowie die Revitalisierung der vier Wiener Gasometer in Wien.
1996 wird BRIMOS® entwickelt — eine Technologie zur Brückenüberwachung, mit der seither über 10.000 Brückenkabel untersucht wurden. 1999 erhält FCP erneut den Staatspreis Consulting — diesmal für die Kao Ping Hsi Bridge in Taiwan, eine Schrägkabelbrücke mit damals rekordbrechendem 330-Meter-Vorbau.
1990–1994
Erster Staatspreis & Neuausrichtung
FCP erhält den Staatspreis Consulting für die Olympic Grand Bridge in Seoul — eine Schrägkabelbrücke über den Han River. Da der heimische Gebirgsautobahnbau weitgehend abgeschlossen ist, setzt FCP auf strategische Diversifizierung: Projektsteuerung, Prüfleistungen und internationale Beratung. 1992 übernimmt FCP die Umgestaltung der ehemaligen Hofstallungen zum MuseumsQuartier Wien — eines der größten Kulturareale der Welt.
1980–1989
Weltoffenheit als Stärke
Mit 16 Mitarbeitenden wagt FCP den ersten internationalen Schritt: Projekte in Saudi-Arabien und Libyen öffnen die Tür zur Welt und etablieren das Unternehmen als verlässlichen internationalen Partner. Ab 1986 wird Internationalisierung zur bewussten Strategie — neue Märkte wie Südkorea und Taiwan rücken in den Fokus. Parallel übernimmt FCP Planungs- und Prüfleistungen für die Wiener U3-Station Stubentor und beweist damit auch im urbanen Infrastrukturbereich seine Kompetenz.
1970–1979
Innovation im Brückenbau und Generationenwechsel
1972 entwickelt Kurt Wenzel eine Autobahnüberführung ohne Mittelstütze — den sogenannten „Wenzelrahmen". Die Konstruktion ermöglicht größere Spannweiten bei weniger Eingriff in den Verkehrsraum und setzt sich rasch durch. FCP ist nicht nur Planungsbüro, sondern Technologieentwickler.
1976 übernehmen Peter Fritsch und Gerd Chiari das Unternehmen offiziell — und leiten damit eine neue unternehmerische Epoche ein.
1962–1968
Die Weichen für Fritsch & Chiari
Als sich die Wege von Wenzel, Fritsch und Chiari kreuzen, entsteht eine Partnerschaft, die fachlich überzeugt und die Grundlage für die spätere Identität von FCP legt. Mit der Brennerautobahn und der Luegbrücke positionierten sich die Büros Mitte der 60er als innovative Ideengeber im Brückenbau – und beweisen erstmals ihre Stärke im großen infrastrukturellen Maßstab.
1960
Mutiger Anfang in Linz
Mit der Gründung des Zivilingenieurbüros durch Kurt Wenzel beginnt eine Geschichte unternehmerischen Mutes. In einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs entsteht aus drei Personen der Grundstein für 65 Jahre Ingenieurkompetenz.