Mona Faber
Was kann man mit einem HTL Abschluss eigentlich machen? Mona Faber arbeitet seit ihrem Abschluss als Konstrukteurin in unserem Eisenbahnwesen und erzählt uns heute, was ihre Arbeit bei FCP ausmacht. Als Teil eines interdisziplinären Teams ist sie verantwortlich für Planzeichnen und -prüfen und ist durch ihre technischen Fähigkeiten und offene Art eine wichtige Schnittstelle zwischen Projektpartnern und Team.
Von der HTL zum Eisenbahnwesen
9:00 Uhr. Als Nachteule komme ich meist etwas später ins Büro & starte nach dem ersten Kaffee direkt los. Oft laufen die täglichen Check-Ins im Team schon davor und ich kann die Inputs meiner Kolleg:innen ohne weitere Abstimmung in meine Arbeit integrieren. Ein großer Teil meines Tages besteht normalerweise aus Zeichnungen und Modellen, an denen ich sehr eigenständig arbeite.
Doch wie kam ich dazu? Nach meiner HTL Ausbildung in Bau- und Umwelttechnik merkte ich schnell, dass mir Planzeichnen liegt. Ich habe ein gutes Gespür für Optik und Genauigkeit – aber meine relevantesten Fähigkeiten habe ich im Job gelernt. Ursprünglich bewarb ich mich auf eine offene Stelle im Brückenbau, dort hieß es dann einfach: „Wir hätten auch etwas im Eisenbahnwesen“. Diese ‚Du kannst das lernen‘-Mentalität hat mich sofort überzeugt.
Neue Software und Projektabstimmungen
Gegen 13:30 Uhr lege ich heute die Mittagspause ein, aber ich bin oft früher oder später dran. Mein Alltag ist schwer in ein Muster zu packen, da jeder Tag anders ist. Mal entwickle ich neue Planungsgrundlagen, mal arbeite ich Inputs aus Projekten direkt weiter. Das kann auch heißen, dass ich mich in Software einarbeite – ein gewisses technisches Interesse sollte man auf jeden Fall mitbringen und keine Scheu haben, sich in neue Tools oder ein bisschen Code einzuarbeiten.
15:00 Uhr. Nachmittags folgen Abstimmungen mit Projektpartnern. Ich bin oft die Schnittstelle zwischen verschiedenen Disziplinen und überprüfe, ob Ideen aus der Planung in der Realität auch wirklich funktionieren. Das wird leichter, je besser man sein Team kennt.
Zitat 1
Genau am Richtigen Ort
Was viele nicht wissen: Konstrukteur ist nicht gleich Konstrukteur. Es gibt unterschiedliche Spezialisierungen – von Schalungsplanung über Bewehrung bis hin zu Trassierungsplanung oder BIM. Ich bewege mich aktuell zwischen mehreren Bereichen, um so überall Einblicke zu bekommen und mich weiterzuentwickeln. Gleichzeitig hat man aber auch die Möglichkeit, sich stärker zu spezialisieren.
Um 18:00 Uhr beende ich den Tag mit meinen Kolleg:innen. Was ich an FCP am meisten schätze, ist definitiv das Team. Die Kollegialität und der Umgang miteinander sind besonders. Es gibt unglaublich viele kompetente Leute und Spezialisten – wenn man eine Frage hat, nimmt sich immer jemand die Zeit, etwas zu erklären. Man wird hier gefordert und gefördert zugleich. Niemand hat Angst davor, Neues auszuprobieren – und selbst wenn etwas beim ersten Mal nicht klappt, sehen wir das als Chance, daraus zu lernen.
Für mich ist der Job als Konstrukteurin bei FCP perfekt, weil er sehr visuell ist. Wenn man gerne so räumlich denkt, plant und gestaltet wie ich, ist das genau das Richtige.
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