Mitte 2016 wurden drei Fahrzeuggarnituren mit Monoblockrädern ausgestattet und diese verkehren seither im Wiener U-Bahn Netz. Im Zuge des Projektes wird der Einsatz dieses neuen Radtyps auf unterschiedlichen Oberbauformen in schall- und erschütterungstechnischer Hinsicht untersucht.
Insgesamt wurden neun Messanlagen errichtet, um das Langzeitverhalten von Monoblockrädern zu untersuchen und Vor- und Nachteile gegenüber den gummigefederten Radsätzen aufzuzeigen. Die Messungen sind mittels Trigger gesteuert, sodass jede Zugsüberfahrt einschließlich einer adäquaten Zeitspanne vor und nach der Überfahrt aufgezeichnet wird.
Aufgrund der automatisierten Auswertung der Messdaten und der Untersuchung des Langzeitverhaltens können die Wartungsintervalle des Fahrzeugs optimiert werden – dadurch ergibt sich ein enormes wirtschaftliches Potential.