Der Bauabschnitt U1/10 bestand aus dem Umbau des bestehenden südlichen Endes der Linie U1 und dem Neubau eines daran anschließenden 770 Meter langen Teilstückes der U1-Verlängerung nach Oberlaa.
Der Umbau der 225 Meter langen, unterirdisch gelegenen viergleisigen Wendeanlage Reumannplatz beinhaltete unter anderem den Umbau von zwei bestehenden Abstellgleisen in Tourengleise, die Sanierung der alten Schlitzwände und den Einbau einer Strecken- und Brandrauchentlüftung.
Schade, dass die unterirdisch geschaffenen, fantastisch großen Hohlräume wieder mit dem U-Bahn-Ausbau gefüllt werden.
Der Neubau umfasste zwei mittels NÖT vorgetriebene etwa 1300 Meter lange eingleisige Streckenröhren und eine 115 Meter lange Stationsröhre mit nachträglich eingebauten wasserdichten Ortbetoninnenschalen.
In offener Bauweise wurden die Zugangsschächte (Klausenburgerstraße und Angeligasse) sowie ein Stationstunnel hergestellt.